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Kronen Zeitung

vor 6 Stunden
FC Bayern MünchenReal Madrid

HEIKLES STATEMENT

Karl, Real Madrid und Fjörtofts Traum von Klum

krone Sport

Zugegeben, es wird ein bisserl kompliziert – aber auch unterhaltsam: Trotzdem erfahren Sie hier, warum Lennart Karl, Real Madrid, Jan-Age Fjörtoft und Heidi Klum Hauptdarsteller in ein- und derselben Geschichte sind.


Die Geschichte beginnt so: Lennart Karl, die Mega-Entdeckung des FC Bayern des Jahres 2025, war zu Jahresbeginn 2026 Stargast bei einem Bayern-Fanclub-Treffen. Der Super-Dribbler plauderte frei drauflos. Da und dort wurde ihm in der medialen Einordnung eine Aussage auch als „naiv“ ausgelegt. „Beim FC Bayern zu spielen, ist ein Traum“, sagte der 17-Jährige. Das verfängliche Statement folgte prompt: „Aber irgendwann will ich bei Real Madrid spielen.“ Als ob es ihm selbst gedämmert hätte, dass er sich damit zum ungewollten Social-Media-Phänomen gemausert hatte, relativierte er gleich: „Das bleibt aber unter uns.“ Blieb es natürlich nicht. Und tatsächlich machten alle möglichen und unmöglichen Social-Media-Memes ebenso flugs die Runde wie Experten-Statements und mediale Analyse.

Darf er das?
Und freilich ließ sich auch der kultige „Doppelpass“ bei Sport1 das Häppchen am Themen-Buffet nicht entgehen. Darf Karl das sagen? War es schlau, das zu sagen? Dreht man ihm unnötig einen Strick? Sind manche Fans zurecht sauer? Aus jeder Perspektive heraus wurde der Sager beleuchtet. Bis Star-Gast Jan-Age Fjörtoft dann mit der wohl blumigsten, romantisch angehauchten, jedenfalls am meisten im Gedächtnis bleibenden Kontextualisierung ausrückte.

Fjörtoft träumt von Klum
Und die ging so: „Ich träume von Heidi Klum, ich habe aber einen langfristigen Vertrag mit meiner Frau, und ich bleibe dort bis zu meinem Karriereende.“ Alles klar? Dem anwesenden TV-Publikum offenbar schon. Das quittierte Fjörtofts Bonmot nämlich mit seriellem Gelächter und viel Applaus. 

Ob Karl die Diskussion um ihn zusetzt? Bei Bayerns 8:1-Sieg am Sonntag gegen Wolfsburg spielte der Youngster zwar von Beginn an, glänzte aber nicht im fast schon gewohnten übermäßigen Ausmaß. Er wurde in der 57. Minute für Raphael Guerreiro ausgewechselt, der dann auch ein Tor erzielte.

Bild: EPA/LEONHARD SIMON

Andererseits: Ein paar Tage zuvor hatte der Youngster beim 5:0-Testspiel-Sieg gegen Salzburg noch als Doppeltorschütze und herausragender Mann geglänzt.

Bild: AP/Matthias Schrader

So schlimm wird‘s schon nicht sein.


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